Schamane?

Der Ausdruck Schamane ist in letzter Zeit sehr verbreitet worden, leider sind auch viele Missverständnisse über diesen im Umlauf. Es stimmt, wenn gesagt wird, zum Schamanen muss man berufen sein, doch welche Zeichen deuten darauf hin? Es wird auch behauptet, dass Schamanismus nicht gelernt werden kann. Wieso mussten dann die Schamanen durch einen langen Schulungsweg gehen? Jeder Mensch hat das Recht, eine solche Ausbildung zu genießen.

Die Berufung zum Schamanen fängt mit Offenheit und spirituellem Interesse an. Schamanen waren immer ganz gewöhnliche Männer und Frauen, die ein „außergewöhnliches“ Leben führten. Der schamanisch Tätige nimmt alles wahr und respektiert es. Er verfügt über bestimmte Fähigkeiten und hat durch seine eigene Lebensgeschichte (Berufung, persönliche Krisen, Initiationskrankheiten und Ausbildungen bei älteren Schamanen/innen) eine Vision entwickelt.
Ein Schamane hat Zugang zu der geistigen Welt und sieht in andere Dimensionen. Mittels Trommel oder Rassel kann er die Grenzen seiner Wahrnehmung verändern. So gelangt er in die nichtalltägliche Bewusstseinsebene.
Ein Schamane hat Geschichte, Vision und hört auf seine Intuition.
Schamanen sind Mittler zwischen den Welten. Die andere Welt ist eine für die physischen Sinne unsichtbare Welt. Schamanen arbeiten in der Anderswelt mit den spirituelle Lehrern und Geistführern, den Naturspirits und den Krafttieren. Diese Helfer sind für den Schamanen der Schlüssel zu der Kraft mit der er heilt.

Der Schamane weiß, dass alles lebt und beseelt ist. Sonne, Mond, Erde, Berge, Flüsse, Pflanzen und Tiere sind in einen ewigen Kreislauf eingebunden. Auch wir Menschen sind in diesen Kreislauf eingebettet. Schamanismus hilft uns wieder in Harmonie mit den Kräften der Natur zu kommen. Schamanische Heilbehandlungen und Rituale können die Wandlung und Heilung von Lebens- und Entwicklungskrisen, von seelischen und körperlichen Leiden unterstützen.
Krankheit bedeutet für den Schamanen in Disharmonie mit den Gesetzen und Kräften des Universums zu sein. Heilung bedeutet die Rückkehr zu dieser Harmonie. Wenn ein Schamane heilt, dann beginnt er mit der Heilung der Seele.

Der schamanische Weg der Heilung:
– die eigene Geschichte mit den Aspekten der Vergangenheit heilen, die das gegenwärtige Leben beeinträchtigen
– dem Tod ins Auge sehen und ihn zu seinem Verbündeten machen
– den eigenen Geist von festgefahrenen Glaubensmustern befreien
– den eigenen Lebenssinn erkennen
Dieser Weg führt zum inneren Kern und zur Übernahme der vollen Verantwortung für das eigene Leben.

Welche Wirkung hat der Schamanismus?
– Heilung von Traumata
– Loslassen von Ängsten und Süchten
– Stärkung des Selbstvertrauens
– Entfaltung kreativer Potentiale
– Erfahren innerer Kraft, Freiheit und Lebensfreude
– Die Schönheit und Weisheit der Seele erkennen
– Erfahrung von Gemeinschaft und kosmischer Verbundenheit

Wen spricht dies an?
– Menschen, die sich erschöpft und ausgebrannt fühlen
– Menschen mit Angstzuständen und Depressionen
– Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen
– Menschen mit traumatischen Erfahrungen
– Menschen, die sich einsam fühlen
– Menschen mit Suchtverhalten

Die WHO der UNO hat bereits 1980 dem Schamanismus eine hohe Effizienz und Effektivität bescheinigt. Die WHO hat erklärt: Dem Schamanismus gebühre die gleiche Bedeutung wie der westlichen Medizin. Das Bundesverfassungsgericht, hat mit seiner Entscheidung 1BvR784/03 vom 2. März 2004, das Berufsfeld des energetischen und geistigen Heilers, neben Ärzten und Heilpraktikern, voll anerkannt.

Wir sind aufgefordert, Wahrnehmung und Bewusstsein zu erhöhen, die Botschaft von Krankheit zu verstehen, alte Entscheidungen neu zu überdenken, unser Glaubenskonzept zu überprüfen, also Klärung auf allen Ebenen herbeizuführen.

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